We remember Horst

Horst Jankowski - den Namen muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Er klingt bestenfalls nach Wäschereibesitzer oder Tanzmusiker im Glitzeranzug. Letzteres ist richtig, Jankowski, der am 30. Januar seinen 70. gefeiert hätte, war einer der größten unter ihnen. Der Meister der schwingenden Tanzkappellen begann als Pianist, hat Caterina Valente, Ella und Miles begleitet und hat das RIAS Tanzorchester lange geleitet. Nicht zuletzt komponierte er zu Jazz verwandelte Easy-Listening-Perlen wie „A walk in the black forest“. Und wer’s nicht glaubt, möge sich am besten durch Hören der CD „black forest explosion“ eines Besseren belehren lassen.


2 Responses to “We remember Horst”

  1. Chrisfried Says:

    Prima Musik! Auch Shaft und pata pata sind schön arrangiert und gespielt.

    Der “alte deutsche Jazz”, wobei man nur schwer zwischen Tanzmusik und Jazz unterscheiden kann, ist ja nie so richtig durchgekommen. Erfreulicherweise hat sich Till Brönner auf seiner CD “German Songs” da etwas eingebracht.

    Titel wie “Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt”, “Wenn ein junger Mann kommt” oder “Bei dir war es immer so schön” von Peter Kreuter, Bert Kämpfert und Konsorten haben eine absolut solide Substanz und ein super Potential.

    Leider sind Leute wie Paul Kuhn oder Bill Ramsey in Deutschland nie durch ihre Jazzmusik bekannt geworden, sondern durch Fernsehklamauk.

  2. b@ss Says:

    Ja, der Herr Jankowski gehörte schon zu den ganz Großen seiner Zunft. Ich meine, dass sich auch in Zukunft noch mehr Musiker von den Herren Kuhn, Greger & Co. inspirieren lassen werden. Hoffentlich…

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